Wundermittel von der Ärztin aus den USA

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Eddy vor 3 Jahre, 7 Monate.

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  • #270 Antwort

    Maja

    Hallo allerseits,

    auch ich, bekenne mich, bin süchtig nach Nasenspray.
    Ich habe immer sehr schnell einen Schnupfen, wenn ich da kein Nasenspray benutze, wird es richtig schlimm, dann bekomme ich Nebenhöhlenentzündung mit Fieber, Kopfschmerzen und der Eiter fließt nur so aus meiner Nase.
    Danach muss ich mir dann monatelang wieder das Nasenspray abgwöhnen.
    Meine letzte Erkältung war im Oktober 2012 und bis letzten Sonntag hab ich Nasenspray benutzt.
    Letzte Woche kam ein neuer Schnupfen auf mich zu und ich habe gemerkt, dass ich, wenn ich nicht alle 2 h das Zeugs benutze wieder eine verstopfte Nase hatte. Da hats mir gereicht.

    Jetzt bin ich also 3 Tage Nasensprayfrei und möchte kurz erzählen, wass mir geholfen hat:
    1. ganz wichtig ist, im Zustand der akuten Erkältung die Nase mehrfach täglich (mindestens morgends vor und dann nach der Arbeit) mit Salzwasser auszuspülen. Ich mach das nicht mit einer speziellen Nasendusche, sondern mit Meersalz, einem Glas Wasser und der hohlen Hand.
    Schön hochziehen und “durch die Nase gurgeln” und danach ausschneuben. Nur so bekomm ich den Mist aus der Nase und erst mal die Entzündung weg. Denn meine Erfahrung ist, dass meine Nase erst mal frei von Entzündungen sein muss, bevor ich mich an den Entzug wagen kann.
    Gelomyrtol ist auch ganz hilfreich.

    2. Mein neues Wundermittel: da hat mich mal eine Ärztin in den USA drauf aufmerksam gemacht und ich hab jahrelang nicht gemerkt, dass man den Wirkstoff auch nich Deutschland (noch) rezeptfrei bekommen kann. Der Wirkstoph heißt Pseudoephedrin und in Deutschland beispielsweise in Rhinopront enthalten.
    Das Zeugs hat ne Menge Nebenwirkungen und ist für Schwangere und viele andere garantiert nicht geeignet.
    Aber dieses Mittel bewirkt eine Abschwellung der Nasenschleimhat und hat damit eine ähnliche Wirkung wie Nasenspray. Mittlerweile nehme ich auch das nur noch nachts vor dem Schlafengehen, weil Nachts meine Nase sonst völlig zu wäre, so hab ich wenigstens immer abwechselnd ein Nasenloch frei.
    Tagsüber stört es mich nicht so, wenn ich immer nur ein freies Nasenloch habe.
    Ich hoffe dass ich bald wieder eine dauerhaft freie Nase habe.
    Für alle, die keine Medikamentenphobie haben und sonst nicht an schweren Herzerkrankungen leiden, könnte aber Rhinopront für den Entzug eine Hilfe sein.

    Schöne Grüße

    Maja

  • #272 Antwort

    Eddy
    Keymaster

    Vielen Dank für Deine Tipps, Maja. Insbesondere “durch die Nase gurgeln” finde ich gut formuliert 😉 Ist wohl auch noch besser, als der zweite Tipp mit dem Pseudoephedrin, schätze ich?

    Ich drücke auch Dir die Daumen und hoffe, Du schaffst mit diesen “Tricks” den Entzug: viel Erfolg!!

    • #274 Antwort

      Maja

      Hallo Eddi,

      durch das im Vergleich zur Nasendusche intensivere Nasenspülen, kann ich einfach die Nase besser von den Dingen befreien, die da nicht reingehören und so die Erkältung bzw. Nebenhöhlenentzündung stark verkürzen. Ich habe da meine eigene Technik entwickelt, als ich mal im Urlaub war, krank wurde und keine Nasendusche zur Hand hatte 😉

      Das Pseudoephedrin ist ein Stoff, der nicht unumstritten ist und zugegebenermaßen nichts für Menschen die nur sehr ungerne Medikamente nehmen.
      Man kann daraus Drogen herstellen, deswegen bekommt man es in den USA nur, wenn man seinen Ausweis herzeigt (da heisst das Zeug Sudafed).
      Aber es schwellt die Nebenhöhlen ab und macht die Nase frei. Meiner Meinung nach ist es einfach ein Mittel, dass bei den schlimmsten Entzugserscheinungen (Nase komplett zu und Atemnot) helfen kann. Davon wird auch meines Wissens einfach die Nasenschleimhaut nicht angegriffen, so dass sie sich trotzdem erholt. Mir hat es eine Amerikanische Ärztin empfohlen um im entzündeten Zustand einfach nur Luft zu bekommen.
      Aber zu Nebenwirkungen bitte den Apotheker befragen, ich will hier keine Medikamentenschleichwerbung machen.
      Bevor ich Jahrelang Nasenspray nutze und irgendwann die bekannten Komplikationen habe, würde ich es damit einfach mal versuchen obs hilft.
      Da hier alle sagen, dass es kein Mittel gibt um vom Nasenspray loszukommen wollte ich einfach nur sagen, dass es ein Mittel gibt, dass man oral einnehmen kann und das auch eine freie Nase macht.
      Nicht so stark wie Nasenspray und im liegen kann die Nase trotzdem zu sein, aber es hilft.

      Da viele nach jahrelangem Konsum von Nasenspray hier offensichtlich ziemlich verzweifelt sind, könnte es einen Versuch wert sein.

      Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Kortisontabletten, die ich mal gegen eine Nebenhöhlenentzündung bekommen haben, die Nase so frei gemacht haben, wie sie noch nie war.
      Aber Kortison einfach so zu schlucken ist auch nicht besser und auch nicht rezeptfrei.
      Bei mir wirkt auch die “ein Loch Methode” nicht so richtig, wenn ich dann das zweite Nasenloch absetze ist das andere trotzdem zu, keine Ahnung ob insoweit trotzem das andere Nasenloch noch mitbehandelt wird..
      Also, für alle, die wissen, dass sie bei der nächsten Erkältung wieder drauf sind, weil sie nicht drumherumkommen, dann Nasenspray oder etwas ähnliches zu nehmen: Einfach mal ein Medikament mit Psudoephedrin benutzen oder das Nasenspray hierdurch ersetzen.
      Ansonsten hilft Bewegung um die Nase frei zu bekommen oder Zwiebeln schneiden oder Meerrettich
      raspeln 🙂

      Schöne Grüße und viel Erfolg beim abgewöhnen!

      • #276 Antwort

        Eddy
        Keymaster

        Das sind wirklich sehr nützliche Tipps, die hier bislang noch gefehlt haben, Maja: vielen lieben Dank dafür!

        Aber ich muss auch sagen: ich finde es sehr gut und richtig, dass Du prinzipiell vor dem Einsatz von Medikamenten warnst. Ich kann das nur unterstreichen und ebenfalls auffordern, dass man vor der Anwendung immer die Meinung eines Apothekers, oder noch besser eines Arztes einholen sollte.

        Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Medikament “als Notfallhilfe” hilfreich sein kann, z.B. um die Angst vor dem Ersticken (Atemnot) zu nehmen. Also eigentlich eine Kopfsache; genau wie die Tatsache, dass das Fläschchen Nasenspray “am Mann” beruhigend wirkt…

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