Ich versuche es mit Nasenkanal dehnen

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Dieses Thema enthält 5 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Eddy vor 3 Jahre, 7 Monate.

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  • #228 Antwort

    Kim

    Hi Eddy, ich suche schon seit mehreren Tagen im Internet nach Erfahrungen und Möglichkeiten diese Sucht zu besiegen.
    Der Jahreswechsel steht kurz bevor und da wäre es ja ein super Vorsatz endlich von dem Zeug loszukommen. Abhängig bin ich seit inzwischen 5 Jahren (obwohl ich erst 19 bin). War zwischendurch mal für 3 oder 4 Wochen “clean”, hatte dann aber einen grippebedingten Rückfall. Bin momentan auch wieder krank und daher ist die Nase extrem dicht. Werde ab morgen mit der Technik von Verena anfangen, also erst nur ein Nasenloch entwöhnen und das andere mit Cortison, Vaseline und Dampf behandeln.
    Ich bin gestern Abend dazu auf eine interessante Technik gestoßen, die ich auch sofort ausprobiert habe. Das jetzt hier zu erklären ist schwierig, aber man findet bei google direkt 2 gute Artikel darüber, die auch mit Fotos erklärt sind. Schlagwort ist “Nasenkanal dehnen”. Einfache Übung, dauert eine halbe Minute und zeigt nach kurzer Zeit Wirkung. Der Effekt ist zwar nicht mit Nasenspray zu vergleichen und auch nicht sehr groß, aber es hilft psychologisch um zu erkennen, dass es auch anders geht.

  • #230 Antwort

    Eddy
    Keymaster

    Hallo Kim, man lernt doch immer wieder hinzu – von dieser Übung hatte ich bislang noch nie gehört. Aber etwas ähnliches kenne ich: wenn ich meine Nasenspitze mit einem Finger nach oben drücke (eine “Schweinsnase machen”), hat das ebenfalls sofort den Effekt, dass ich besser Luft bekomme…

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe, auch Du kannst bald eine positive Meldung “nachschießen”. Würde mich jedenfalls sehr freuen! Alles Gute!

    • #232 Antwort

      Kim

      Danke für die fixe Antwort. Schön zu sehen, dass sich hier auch nach so langer Zeit noch etwas tut.

      Kurzer Zwischenbericht: Sprühe seit mittlerweile 3 Tagen nur noch das rechte Nasenloch, auf der Seite also wie gehabt. Das linke ist mal ganz frei und mal ganz zu, alles in allem aber durchaus und gut erträglich. Muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich momentan sowieso krank bin. Leichte Bronchitis und Nebenhöhlenentzündung, die aber wahrscheinlich schon chronisch seit mehreren Jahren. Trinke viel Tee, nehme gegen die Nebenhöhlenentzündung Sinupret (erst seit 2 Tagen, aber merke jetzt schon eine deutliche Besserung) und sprühe 2 bis 3 mal täglich Nasonex in beide Nasenlöcher, natürlich wenn diese relativ frei sind.
      Dass das linke die halbe Zeit des Tages frei ist und ich rechts nur noch 3 bis 4 mal am Tag sprühen muss führe ich ganz klar auf Sinupret, Tee, Nasonex und Bettruhe zurück. Bei körperlicher Betätigung sind beide Löcher ratzfatz zu.

      • #234 Antwort

        Eddy
        Keymaster

        Oh, das sind ja leider noch nicht die Meldungen, die ich gern von Dir lesen würde… :-/ Wenn neben den “Sucht-Symptomen” auch noch gesundheitliche Hürden hinzu kommen, macht das Dein Vorhaben natürlich noch schwieriger. Umso mehr gebührt Dir meine Bewunderung und mein Respekt! Bleib weiterhin standhaft und denke an das “große Ziel” – das lohnt sich wirklich.

        • #236 Antwort

          Kim

          Ich nochmal 🙂

          Ich habe vor 3 Wochen begonnen mich auf Entzug zu setzen. Die ersten 10 Tage noch krank, mit Hilfe von diversen Schleimlösern und Cortisonsprays. Die Tage waren super, es hatte einen unglaublich tollen psychologischen Effekt. Wenn man krank ist, ist es selbstverständlich, dass die Nase nicht frei ist und so habe ich viel weniger darüber nachgedacht. Danach wurde es zwischendurch wirklich hart, vor allem beim einschlafen, aber ich habe die ganze Zeit konsequent nur eine Seite gesprüht und es hat sich wirklich gelohnt. Ich sprühe rechts nur noch 3 bis 4 mal am Tag, kann abends super einschlafen, bekomme tagsüber keine Panik mehr und morgens mit einer fast völlig freien Nase aufzuwachen ist nach den langen Jahren einfach unbeschreiblich. Mein Fläschchen hält jetzt seit den 3 Wochen und ist noch etwas mehr als halb voll. Ich werde noch 2 oder 3 Wochen bei dieser Taktik bleiben und schauen, wie sich das ganze beim Arbeiten hält. Es hat sich auf jeden Fall jetzt schon gelohnt und ich werde nicht aufgeben, das Ziel ist immerhin zum greifen nah.

          Mit sehr optimistischen Grüßen, Kim.

        • #238 Antwort

          Eddy
          Keymaster

          …das klingt doch schon sehr gut, Kim! Ich bin sicher, dass Du Dein Ziel schon bald erreichen wirst – denn die schlimmste Phase hast Du nach den ersten drei Wochen tatsächlich überstanden.

          Hmm, schon schräg, dass eine Krankheit sich positiv auf den Entzug auswirkt. Aber auch absolut nachvollziehbar! Sollte man also allen Abhängigen eine handfeste Grippe wünschen, wenn Sie mit dem Entzug starten wollen? Hmm… nee, war nur so ein Gedanke 😉

          Danke für Deinen Bericht, Kim! – Ich drück Dir die Daumen!

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