Entzugs-Erfahrungen durch Verdünnung?

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  • #137486
    Vanilla
    Teilnehmer

    Hallo. It´s me again. Sadly. Panikattacken über Stinknasen sind wieder da…

    Seit ein bisschen mehr als 2 Wochen versuche ich jetzt schon, vom Spray wegzukommen. Ich denke immer noch zu viel über Stinknasen nach und suche jetzt nach jemanden, der auch versucht hat, durch kontinuierliche Verdünnung des Sprays davon wegzukommen (wäre ideal, andere Erfahrung auch willkommen).

    Als erstes, ich bin (glücklicherweise noch) nicht wieder auf unverdünntes Nasenspray zurückgefallen, und für jeden Sprühstoß des verdünnten Nasenspray, fülle ich es mit Meerwasser-Spray auf. Sprühen tue ich nur einmal am Tag vor dem Schlafen gehen. Und dann ist meine Nase frei für gut 24 Stunden, bis ich wieder schlafen gehe.

    Jetzt verstehe Ich nur nicht, wie kann das noch einen so großen Unterschied machen? Für jeden (halben) Sprühstoß eines anfängliche 50/50 verdünntem Nasenspray fülle ich seit gut 10-14 Tagen mit Meerwasser-Spray auf. „Nur“ Meerwasser-Spray hat Abends kaum eine Wirkung. Ist aber Tagsüber völlig ausreichend meine Nasenatmung ist nicht oder nur kaum eingeschränkt. Das einzige was ich bemerke ist, wenn sich mein „Hauptnasenloch“ wechselt, dass meine Nase dann mal für 15-30 Minuten beidseitig zugeschwollen ist im Wechsel.

    Schätze ich einfach nur falsch ein, wie stark es schon verdünnt ist, oder mache ich generell irgendwas falsch? Wie austrocknend ist verdünntes Nasenspray noch, und wie stark greift dieses noch die Schleimhaut an? Es heißt auch immer, dass die Nasenschleimhäute nach den 8 Stunden die das (unverdünnte? keine Ahnung ob das von der Schädigenden Wirkung irgendeinen Unterschied macht) stärker zuschwellen als davor. Davon merke ich nichts. Nach 8 Stunden ist meine Nase genauso frei wie zuvor.

    PS: Eigentliche Frage ist vorbei, hier schreibe ich nur noch meine Panikattacke von meiner Seele. Woran würde ich merken, dass meine Nasenschleimhaut schon sehr kaputt ist. Internetartikel besagen immer nur, dass die Menschen im Umkreis das als erstes bemerken würden.
    Außerdem dass die Schleimhaut sich sehr trocken anfühlen sollte (wie sollte sich das anfühlen, was ist der Vergleich, wie fühlt sich dagegen befeuchtete Nasenschleimhaut an).
    Nasenbluten (nicht der Fall) sowie Verminderung des Geschmack/Geruch-Sinnes. Würde man dies aktiv merken? Riechen tue ich gefühlt noch alles, vom heißen Kaffee über aufgeschnittene Gurke / Obst / Gemüse bis hin zu in der Nase brennende Öle (also wirklich kräftige Gerüche).

    Auch nicht Hilfreich für meine Panikattacken war der Expertenrat der Seite Lifeline, die einfach nur ausgesagt haben, dass 3 Jahre schon eine verdammt lange Zeit seien. Wie schnell entwickelt sich denn eine Stinknase? Was sind die sogenannten Extremfälle in denen diese auftritt? Wie viel Nasenspray muss man dafür benutzt haben? Ist der mehrfach tägliche gebrauch daran Schuld oder nur die langfristige Nutzung? Wenn beides der fall ist, dann was wirkt sich mehr darauf aus?

    Falls das hier irgendjemand lesen sollte, tut es mir leid Dich/Sie/Euch mit meiner (ich schätze mal) übertriebenen Panik belästigt zu haben. Tut mir leid. Aber ich musste dies irgendwie loswerden.

    Für Tipps oder Vorschläge was ich noch weiter tun könnte, dass ich vlt. auch die Nächte ohne Spray hinbekomme wäre Ich sehr dankbar.

    LG

    #137490
    Christian Wenzl
    Teilnehmer

    Hallo Vanilla,

    du hast ja meine Antwort gelesen. Ich war 22 Jahre süchtig und
    hatte damals 1-2 Fläschchen pro Woche benötigt. Meine Nase hat keinen Schaden genommen . Bin seit Ende 2019 clean.
    Was ich aber nicht verstehe, warum lässt du dich nicht von einem HNO untersuchen, dann checkt er deine Nase und kann dich beruhigen bzw. gemeinsam mit dir eine Behandlung zu besprechen.
    Habt keine Angst, der Erfolg danach clean zu sein ist MEGA.,
    VG Chris

    #137553
    Anna Maria
    Teilnehmer

    Liebe Vanilla 🙂

    Vielleicht fehlt dir auch nur ein wenig Fett (Salbe, oder Öl) in der Nase.
    So wie es sich anhört, hast du es ja beinnahe geschafft bei der geringen Sprühmenge und dann auch noch verdünnt. Ich habe mich die letzte Woche ausgiebig mit Nasensprayabhängigkeit beschäftigt und ich habe über niemanden gelesen, dass er eine Stinknase bekommen hat.

    Du bekommst sicher keine Stinknase, dafür sprühst du viel zu wenig.
    Ich glaube unsere Psyche leidet ganz schön unter dieser Abhängigkeit, deshalb kann ich deine Ängste absolut nachvollziehen. Bei mir war es nicht anders. Hatte Panik, Angst und schlaflose Nächte. Habe kalten Entzug gemacht, alles nur mit Olivenöl, war aber auch nur ein paar Wochen in der Abhängigkeit und bin seit letzten Donnerstag clean.

    In einem Video sah ich, dass der Arzt sagte, wenn die Nase zu trocken ist, dann fühlt man nicht mehr die Luft durchfließen und man meint nur, dass die Nase dicht ist. Versuche mal Olivenöl, ich glaube dass ich das auch ohne Arzt zu sein empfehlen kann und das macht die Nase nach 3-4 min sehr luftig, weil geschmeidig.

    Es soll auch Nasensalben geben, die hätte ich mir geholt, wenn ich es mit dem Olivenöl nicht geschafft hätte. Das Olivenöl war anfänglich nur eine Notlösung, aber ich bin dabei geblieben, weil es so gut tat.

    Wünsche dir eine luftige Zukunft und das du die Abhängigkeit bald vergessen hast. ❤️

    Liebe Grüße Anna Maria

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